Luthers Reformation und ihre interkonfessionellen Auswirkungen auf Kirchenmusik…

Posted: 13 March 2019

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Neuerscheinung bei Ferdinand Schöningh: Luthers Reformation und ihre interkonfessionellen Auswirkungen auf Kirchenmusik und Musikkultur im 16. Jahrhundert, von Klaus Wolfgang Niemöller.

Die Reformation zeitigte auf dem Gebiet der Kirchenmusik weitreichende Folgen, die weit über den Einfluss der 36 deutschen Lutherlieder hinausgehen. Die Weitertradierung kunstvoller lateinischer Kirchenmusik durch die lutherischen Lateinschulen entspricht der Musikanschauung der Reformatoren. Die differente interkonfessionelle Praxis in den evangelischen und katholischen Territorien wird besonders am Beispiel bikonfessioneller Reichsstädte wie Augsburg und Regensburg verdeutlicht.

 

Inhalt

I. Die humanistisch geprägte Musikanschauung der Reformatoren Luther, Melanchthon und Bugenhagen als Grundlage für die musikalische Bildung an den Lateinschulen;

II. Die Vesper-Kompositionen aus der Wittenberger Druckerei von Georg Rhaw (1540-1544) als Zeugnis fortwirkender Pflege lateinischer Kirchenmusik;

III. Musik als Widerhall zu reichsfürstlichen politischen Ereignissen;

IV. Deutsche Lieder und Psalmen als vorherrschende musikalische Liturgie der evangelischen Gemeinden im multikonfessionellen und territorial zersplitterten Rheinland und in Westfalen;

V. Die Kirchenmusik in der bikonfessionellen kaiserlichen Reichsstadt Regensburg im musikalischen Beziehungsdreieck von Amberg (lutherische Oberpfalz), der Reichsstadt Nürnberg.

Erschienen in der Reihe: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste – Vorträge: Geisteswissenschaften, Band: 454.

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