Konzils- und Papstidee. Untersuchungen zu ihrer Geschichte

Hermann Josef Sieben

Erschienen in der Reihe: Konziliengeschichte Reihe B: Untersuchungen.

Der Band thematisiert die autonome Entwicklung des Papsttums und der Konzilien, die Durchsetzung der vier ersten ökumenischen Synoden durch die Päpste, die Bedeutung der Überlieferung für das frühe Papsttum und die Konzilsidee des Erasmus von Rotterdam.

Der Band enthält fünf Studien zur Geschichte der Konzils- und Papstidee. Die erste Untersuchung hat die eigenständige Entwicklung und Autonomie beider zentraler Institutionen der Kirche, des Papsttums und der Konzilien im ersten Jahrtausend zum Gegenstand, die zweite zeigt, welchen Anteil die frühen Päpste an der Durchsetzung der vier ersten ökumenischen Synoden und damit an der Entstehung des Begriffs eines ökumenischen Konzils hatten. Die dritte arbeitet die zentrale Bedeutung des Begriffs der Überlieferung für das frühe Papsttum heraus. Die vierte ergänzt frühere Studien durch einen wichtigen Aspekt der griechischen Konzilsidee, den sog. Synopsen der ökumenischen Konzilien. Die fünfte widmet sich der Konzilsidee eines Kirchen- und Institutionskritikers, nämlich des Humanistenpapstes Erasmus von Rotterdam, für den die Konzilien so etwas wie himmlische Orakel darstellen.

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